FachwissenOct 4, 2026·JHGP Team

GPS sowie Lösungen zur Kraftstoffüberwachung für gemischte gewerbliche Fuhrparks

GPS sowie Lösungen zur Kraftstoffüberwachung für gemischte gewerbliche Fuhrparks

                    GPS sowie Lösungen zur Kraftstoffüberwachung für gemischte gewerbliche Fuhrparks

Kraftstoff ist einer der größten Betriebskostenfaktoren für gewerbliche Fuhrparks.

Für Unternehmen, die Lkw, Busse, Baumaschinen, landwirtschaftliche Maschinen oder Generatoren betreiben, reicht es oft nicht aus, lediglich den Standort der Fahrzeuge zu kennen.

Flottenbetreiber möchten zunehmend beides wissen:

Wo befindet sich das Fahrzeug?

und

Was geschieht mit dem Kraftstoff?

Die Kombination von „GPS“-Ortung mit der Überwachung des Kraftstoffstands schafft eine umfassendere Telematiklösung für den Flottenbetrieb, die Kraftstoffabrechnung und die Erkennung ungewöhnlicher Kraftstoffverluste.

Warum „GPS“ allein für das Kraftstoffmanagement nicht ausreicht

Ein herkömmlicher „GPS“-Tracker kann wichtige Informationen liefern, wie zum Beispiel:

  • Fahrzeugstandort
  • Geschwindigkeit
  • Zündstatus
  • Kilometerstand
  • Fahrthistorie
  • Geofence-Ereignisse

Diese Daten geben jedoch keinen direkten Aufschluss darüber, wie viel Kraftstoff sich im Tank befindet.

Bei gewerblichen Fuhrparks muss der Betreiber möglicherweise zusätzlich folgende Informationen kennen:

  • Aktueller Kraftstoffstand
  • Tankvorgänge
  • Plötzliche Kraftstoffabnahmen
  • Kraftstoffveränderungen bei stehendem Fahrzeug
  • Kraftstoffaktivitäten an bestimmten Standorten
  • Kraftstoffveränderungen im Vergleich zu Kilometerstand und Motorbetrieb

Aus diesem Grund wird häufig ein spezieller Kraftstoffstandsensor in Verbindung mit einem „GPS“-Terminal verwendet.

A7-GPS-Tracker + K25-Kraftstoffstandssensor

Eine praktische Architektur zur Kraftstoffüberwachung kann ein Fahrzeug-GPS-Terminal mit einem Kraftstoffstandsensor kombinieren.

Beispielsweise kann „JHGP“ den A7-FahrzeugGPS-Tracker zusammen mit einer kompatiblen Lösung zur Kraftstoffüberwachung wie dem K25-Kraftstoffstandssensor bereitstellen.

Der A7 übernimmt die fahrzeugseitigen Ortungs- und Kommunikationsfunktionen, während der Kraftstoffsensor Änderungen des Kraftstoffstands im Tank misst.

Das kombinierte System kann der Plattform sowohl Standort- als auch kraftstoffbezogene Informationen liefern.

Zu den typischen Daten gehören:

  • GPS Position
  • Zeit
  • Geschwindigkeit
  • ACC / Zündung
  • Kilometerstand
  • Gerätestatus
  • Kraftstoffstand
  • Tankvorgänge
  • Kraftstoffabnahme
  • Relevante Alarme

Die tatsächlich verfügbaren Daten hängen von der gewählten Konfiguration und Installation ab.

Geeignete Anwendungsbereiche

Ein „GPS“- und Kraftstoffüberwachungssystem kann für viele Arten von Fuhrparks nützlich sein.

Schwerlast-Lkw

Lkw im Fernverkehr verbrauchen oft große Mengen an Diesel, weshalb das Kraftstoffmanagement ein wichtiges betriebliches Thema darstellt.

GPS und Kraftstoffdaten können Flottenmanagern dabei helfen, Folgendes zu vergleichen:

  • Routen
  • Haltestellen
  • Tankstellen
  • Veränderungen des Kraftstoffstands
  • Fahrzeugbewegungen

Busse und Nutzfahrzeuge

Transportunternehmen können Standort- und Kraftstoffdaten gemeinsam nutzen, um die Transparenz im Betriebsablauf zu verbessern.

Baumaschinen

Bagger, Radlader, Planierraupen, Grader und Kräne werden unter Umständen abseits des herkömmlichen Straßennetzes eingesetzt.

GPS Mithilfe der Ortung lässt sich der Standort der Maschinen ermitteln, während die Kraftstoffüberwachung zusätzliche betriebliche Informationen liefert.

Landwirtschaftliche Maschinen

Traktoren und landwirtschaftliche Maschinen werden oft auf großen Flächen eingesetzt, auf denen eine manuelle Kraftstoffverwaltung schwierig sein kann.

Stromaggregate

Stationäre Generatoren erfordern zwar keine herkömmliche Fahrzeugortung, doch die Kombination von Kommunikationshardware mit Kraftstoffsensoren kann dabei helfen, die Kraftstoffverfügbarkeit und ungewöhnliche Veränderungen aus der Ferne zu überwachen.

So funktioniert die Kraftstoffstandüberwachung

Die grundlegende Architektur sieht wie folgt aus:

Kraftstoffsensor → „GPS“ / Telematikterminal → Mobilfunknetz → Plattform

Der Kraftstoffsensor misst den Kraftstoffstand.

Das „GPS“-Terminal erfasst die Sensorinformationen zusammen mit Fahrzeug- und Standortdaten.

Die Daten werden anschließend an die Flottenmanagement-Plattform übermittelt.

Dadurch kann die Software Veränderungen des Kraftstoffstands in Verbindung mit folgenden Faktoren analysieren:

  • Fahrzeugposition
  • Zeit
  • Zündstatus
  • Kilometerstand
  • Bewegung
  • Sonstige Telematikdaten

Erkennung von Betankungen und Kraftstoffverlusten

Ein nützliches Kraftstoffüberwachungssystem sollte nicht lediglich einen Prozentsatz anzeigen.

Der tatsächliche operative Nutzen ergibt sich aus der Analyse, wie sich der Kraftstoffstand im Laufe der Zeit verändert.

Beispiel:

Betankung

Steigt der Kraftstoffstand innerhalb kurzer Zeit deutlich an, kann das System eine mögliche Betankung erkennen.

Kraftstoffabnahme

Sinkt der Kraftstoffstand während des Parkens rapide ab, kann das System einen möglichen ungewöhnlichen Kraftstoffverlust zur weiteren Untersuchung melden.

Kraftstoffabgleich

Flottenbetreiber können die Kraftstoffaktivitäten mit folgenden Daten vergleichen:

  • Fahrerberichten
  • Tankstellenaufzeichnungen
  • Fahrzeugkilometerstand
  • Fahrtenaufzeichnungen
  • Betriebsplänen

Dies kann die Genauigkeit der Kraftstoffabrechnung für den Fuhrpark verbessern.

Die Installation ist entscheidend

Die Kraftstoffüberwachung hängt in hohem Maße von einer korrekten Installation und Kalibrierung ab.

Ein hochwertiger Sensor allein kann keine genauen Ergebnisse garantieren, wenn er falsch installiert ist.

Zu den wichtigen Faktoren zählen:

  • Tankform
  • Tankhöhe
  • Sensorposition
  • Kalibrierung
  • Fahrzeugvibrationen
  • Kraftstoffbewegung
  • Einbauumgebung

Aus diesem Grund sollten vor der Einführung in einer großen Flotte eine Musterinstallation und eine Überprüfung vor Ort durchgeführt werden.

Kraftstoffüberwachung für gemischte Fuhrparks

Viele Fuhrparks, insbesondere in aufstrebenden Märkten, setzen nicht nur eine Lkw-Marke oder ein Fahrzeugmodell ein.

Eine einzelne Flotte kann Folgendes umfassen:

  • europäische Lkw
  • chinesische Lkw
  • japanische Fahrzeuge
  • Indische Nutzfahrzeuge
  • Baumaschinen
  • Landwirtschaftliche Geräte
  • Generatoren

Dies stellt eine Herausforderung für die Integration von Fahrzeugdaten dar.

Eine flexible „GPS“- und Sensorarchitektur kann hier von Nutzen sein, da das System nicht vollständig von einem bestimmten Fahrzeughersteller abhängig sein muss.

Die richtige Hardware sollte auf der Grundlage des jeweiligen Fahrzeugs, des Kraftstofftanks, der verfügbaren Schnittstellen und der benötigten Daten ausgewählt werden.

Integration von Kraftstoffdaten in Ihre eigene Plattform

Einige Flottenbetreiber verfügen bereits über eine eigene Software.

In diesem Fall müssen Kraftstoff- und „GPS“-Daten möglicherweise in die bestehende Plattform des Kunden integriert werden.

JHGP unterstützt je nach Projekt verschiedene Integrationsansätze, darunter API, Datenweiterleitung und direkte Kommunikation mit dem „GPS“-Gerät.

Erfahren Sie mehr über unsere Funktionen zur Integration von „MQTT“ und „GPS Tracker“ sowie zur API-Integration.

Kunden, die ihr eigenes Flottenmanagementsystem entwickeln, können zudem die Integration von Kommunikationsprotokollen prüfen, anstatt sich ausschließlich auf das Abfragen über Standard-APIs zu verlassen.

Beginnen Sie mit einem Pilotprojekt

Projekte zur Kraftstoffüberwachung sollten mit einem kontrollierten Pilotprojekt beginnen.

Ein typischer Ablauf umfasst:

  1. Wählen Sie repräsentative Fahrzeuge aus.
  2. Ermitteln Sie die Tankabmessungen.
  3. Installieren Sie das „GPS“-Terminal.
  4. Installieren und kalibrieren Sie den Kraftstoffsensor.
  5. Überprüfen Sie die Daten des „GPS“.
  6. Überprüfen Sie die Kraftstoffstandsdaten.
  7. Führen Sie kontrollierte Betankungstests durch.
  8. Führen Sie kontrollierte Kraftstoffreduktionstests durch.
  9. Vergleichen Sie die Plattformaufzeichnungen mit den tatsächlichen Kraftstoffveränderungen.
  10. Passen Sie die Konfiguration vor einer breiteren Einführung an.

Ein kleines Pilotprojekt hilft dabei, Probleme bei der Installation, Kalibrierung oder Software zu identifizieren, bevor Hunderte oder Tausende von Fahrzeugen damit ausgestattet werden.

GPS Hardware für die Flotten- und Kraftstoffüberwachung

JHGP GPS entwickelt Ortungshardware und Telematiklösungen für gewerbliche Flottenanwendungen.

Unsere Lösungen können die Fahrzeugortung je nach Projektanforderungen mit geeigneten externen Sensoren und einer Plattformintegration kombinieren.

Entdecken Sie unsere „GPS“-Ortungsgeräte oder erfahren Sie mehr über die „GPS Tracker“-OEM- und „ODM“-Dienste, falls Ihr Projekt maßgeschneiderte Hardware, Firmware, Kommunikationsprotokolle oder Sensorintegration erfordert.

Als Hersteller von „GPS“-Tracker in China arbeitet JHGP mit Flottenmanagement-Unternehmen, Systemintegratoren und Anbietern von „IoT“-Lösungen zusammen, die Hardware benötigen, die sich in ein größeres Betriebssystem einbinden lässt.

Für ein Projekt zur Kraftstoffüberwachung teilen Sie uns bitte Ihre Fahrzeugtypen, Tankabmessungen, das Zielland, die Flottengröße und die erforderliche Plattformarchitektur mit.

Wir können dann eine geeignete Konfiguration für „GPS“ und die Kraftstoffüberwachung ausarbeiten.

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