Ein „GPS“-Tracker, der für ein fahrendes Fahrzeug verwendet wird, und ein „GPS“-Tracker, der für den langfristigen Schutz von Vermögenswerten eingesetzt wird, sollten nicht auf dieselbe Weise funktionieren.
Ein Fahrzeug-Tracker kann in der Regel kontinuierlich extern mit Strom versorgt werden.
Ein Asset-Tracker muss unter Umständen monatelang oder sogar jahrelang ohne Aufladen installiert bleiben.
Dies verändert die gesamte Produktstrategie.
Bei der langfristigen Überwachung von Objekten hängt die Batterielebensdauer nicht nur von der Batteriekapazität ab, sondern auch davon, wie oft das Gerät aktiv wird, wie es den Standort ermittelt und wie häufig es mit dem Mobilfunknetz kommuniziert.
Das Verständnis dieser Faktoren ist bei der Auswahl eines „GPS“-Trackers mit langer Batterielebensdauer von entscheidender Bedeutung.
Was ist ein Asset-Tracker mit langer Standby-Zeit?
Ein Asset-Tracker mit langer Standby-Zeit ist so konzipiert, dass er den Großteil seiner Zeit in einem Energiesparmodus verbringt.
Anstatt ständig eine Mobilfunk- und Internetverbindung aufrechtzuerhalten, wird das Gerät gemäß einem vordefinierten Zeitplan oder bei einem bestimmten Ereignis aktiviert.
Ein typischer Zyklus könnte wie folgt aussehen:
Ruhezustand → Aktivierung → Standortbestimmung → Verbindung zum Netzwerk → Datenübertragung → Rückkehr in den Ruhezustand
Durch die Reduzierung der Anzahl und Dauer dieser aktiven Phasen lässt sich die Batterielebensdauer erheblich verlängern.
Dadurch eignen sich GPS-Tracker mit langer Standby-Zeit für:
- Wertvolle Ausrüstung
- Maschinen
- Anhänger
- Werkzeuge
- Elektronik
- Mietobjekte
- Einlagerte Fahrzeuge
- Anwendungen zur Diebstahlsicherung
- Tragbare Ausrüstung
- Sonstige nicht motorisierte Ausrüstung
Die Häufigkeit der Datenübermittlung hat einen erheblichen Einfluss auf die Batterielebensdauer
Einer der wichtigsten Faktoren, die die Batterielebensdauer beeinflussen, ist die Häufigkeit, mit der das Gerät aus dem Ruhezustand erwacht.
So hat beispielsweise ein Gerät, das alle paar Sekunden Daten übermittelt, völlig andere Energieanforderungen als ein Tracker, der einmal pro Tag oder einmal pro Woche Daten übermittelt.
Jedes Aufwachen kann Folgendes erfordern:
- Registrierung im Mobilfunknetz
- Positionsermittlung
- Datenübertragung
- Sensorbetrieb
- Prozessoraktivität
Daher sollten sich Kunden zunächst fragen:
Benötigen wir eine kontinuierliche Ortung, oder reicht es im Wesentlichen aus, zu wissen, dass sich das Objekt noch vor Ort befindet?
Für viele Anwendungen zur Diebstahlsicherung ist eine kontinuierliche Ortung während des normalen Betriebs möglicherweise nicht erforderlich.
Eine Strategie mit seltenen Standortmeldungen kann eine deutlich längere Standby-Zeit ermöglichen.
Wird ein Objekt als gestohlen gemeldet, kann das Gerät – sofern unterstützt – in einen aktiveren Ortungsmodus wechseln.
GNSS Ist zwar genau, verbraucht aber mehr Energie
GNSS Die Positionsbestimmung ist wichtig, wenn eine genaue Ortung im Freien erforderlich ist.
Die Ermittlung einer Satellitenposition kann jedoch mehr Energie verbrauchen als einige alternative Ortungsmethoden.
Die Zeit, die zum Ermitteln einer „GNSS“-Position benötigt wird, wird außerdem beeinflusst durch:
- dem Installationsort
- Gebäudestruktur
- Metallabschirmung
- Antennenausrichtung
- Wetter und Umgebung
- Satellitensichtbarkeit
Bei einem Objekt, das in elektronischen Geräten, Maschinen oder einem Metallgehäuse installiert ist, kann die Erfassung von „GNSS“-Daten länger dauern oder ist möglicherweise nicht immer verfügbar.
Aus diesem Grund nutzen einige Ortungsstrategien für lange Standby-Zeiten mehrere Ortungsverfahren.
Wi-Fi Positionsbestimmung für die Ortung von Geräten mit geringem Stromverbrauch
Wi-Fi Die Ortung kann in Umgebungen nützlich sein, in denen nahegelegene „Wi-Fi“-Zugangspunkte verfügbar sind.
Der Tracker muss nicht zwingend eine Verbindung zum Wi-Fi-Netzwerk herstellen.
Stattdessen kann er in der Nähe befindliche „Wi-Fi“-Informationen erfassen und diese Daten als Teil eines Ortungsdienstes nutzen.
Bei bestimmten Anwendungen kann die „Wi-Fi“-Ortung die Notwendigkeit einer häufigen „GNSS“-Erfassung verringern.
Dies kann insbesondere für Objekte nützlich sein, die sich an folgenden Orten befinden:
- innerhalb von Gebäuden
- in Büros
- In Lagerhallen
- In Wohngebieten
- In städtischen Umgebungen
Ortung über Mobilfunk-Basisstationen
Informationen aus Mobilfunknetzen können ebenfalls einen ungefähren Standort liefern.
Diese ist in der Regel weniger präzise als die „GNSS“, kann jedoch nützliche Standortkontexte liefern, wenn keine hohe Genauigkeit erforderlich ist.
Für die Ortung von Objekten mit langer Standby-Zeit kann die Ortungsstrategie daher entsprechend den Prioritäten der jeweiligen Anwendung gestaltet werden.
Eine mögliche Prioritätenreihenfolge lautet:
Wi-Fi → Mobilfunkortung → „GNSS“
Ist eine „Wi-Fi“-Ortung verfügbar, nutzt das Gerät diese zunächst.
Ist dies nicht der Fall, kann es die Mobilfunkortung versuchen.
GNSS kann verwendet werden, wenn ein genauerer Standort erforderlich ist oder wenn andere Ortungsmethoden nicht verfügbar sind.
Die genaue Vorgehensweise hängt vom Tracker-Modell und der Firmware-Konfiguration ab.
Warum die Signalstärke von Bedeutung ist
Die geschätzte Akkulaufzeit wird stets von den Mobilfunkbedingungen beeinflusst.
Ein Tracker, der in einem Gebiet mit starker Netzabdeckung betrieben wird, kann möglicherweise schnell eine Verbindung herstellen und seine Daten hochladen.
Ein Tracker, der in einem Gebiet mit schwacher Netzabdeckung betrieben wird, benötigt möglicherweise mehr Zeit und Energie, um:
- nach einem Netz zu suchen
- sich zu registrieren
- einen erneuten Kommunikationsversuch zu unternehmen
- Daten hochzuladen
Dies ist ein Grund, warum es schwierig ist, einen einzigen genauen Wert für die Akkulaufzeit anzugeben, der für jeden Einsatzfall gilt.
Derselbe Tracker kann unter folgenden Bedingungen unterschiedliche tatsächliche Akkulaufzeiten aufweisen:
- London
- Ländlichen Gebieten
- Tiefgaragen
- Lagerhallen
- Metallgeräte
- Abgelegene Industriestandorte
Kunden sollten die Angaben zur Batterielebensdauer daher eher als anwendungsabhängig denn als absolut betrachten.
Die Batteriekapazität ist nur ein Teil der Lösung
Die Verwendung einer größeren Batterie kann die Standby-Zeit verlängern, wirkt sich jedoch auch auf Folgendes aus:
- Produktabmessungen
- Gewicht
- Gehäusedesign
- Versand
- Ladezeit
- Installationsmöglichkeiten
Ein besserer technischer Ansatz besteht in der Regel darin, beides zu optimieren:
Batteriekapazität + Energiemanagementstrategie
Für Projekte, die sehr lange Standby-Zeiten erfordern, kann JHGP bestehende Produkte mit langer Akkulaufzeit oder Konfigurationen mit höherer Kapazität entsprechend den Mengen- und Anwendungsanforderungen prüfen.
Entdecken Sie unsere GPS-Ortungsgeräte, um sich über verfügbare Optionen zur Bestandsverfolgung zu informieren.
Normalmodus und Diebstahl-Wiederauffindungsmodus
Eine sinnvolle Strategie zum Schutz von Vermögenswerten besteht darin, den Normalbetrieb von der Notfallortung zu trennen.
Normalmodus
Während des normalen Betriebs:
- befindet sich das Gerät im Tiefschlafmodus
- Seltene Standortübermittlung
- Minimale Positionsbestimmung
- Minimale Mobilfunkkommunikation
Das Ziel ist eine maximale Akkulaufzeit.
Diebstahl- und Wiederauffindungsmodus
Nachdem ein Diebstahl festgestellt wurde:
- Erhöht sich die Meldehäufigkeit
- GNSS kann häufiger aktiviert werden
- Die Standortaktualisierungen erfolgen häufiger
- Das Gerät kann detailliertere Ortungsdaten liefern
Diese Architektur verhindert einen hohen Stromverbrauch, solange sich das Objekt in Sicherheit befindet.
Die Wahl des richtigen Asset-Trackers
Bevor Sie sich für einen batteriebetriebenen Tracker entscheiden, sollten Sie den tatsächlichen Anwendungsfall definieren.
Wichtige Fragen sind unter anderem:
- In welchem Land soll der Tracker eingesetzt werden?
- Welche Mobilfunkbänder sind erforderlich?
- Befindet sich das Objekt normalerweise in Innenräumen oder im Freien?
- Ist bei jedem Check-in eine „GNSS“-Genauigkeit erforderlich?
- Kann die „Wi-Fi“-Ortung genutzt werden?
- Wie oft sollte das Gerät Daten übermitteln?
- Wie lange muss der Akku halten?
- Ist der Akku wiederaufladbar?
- Ist ein austauschbarer Akku erforderlich?
- Welche Abmessungen des Trackers sind zulässig?
- Ist Wasserdichtigkeit erforderlich?
- Enthält das Objekt große Metallkomponenten?
- Was geschieht, wenn der Gegenstand gestohlen wird?
Diese Antworten sind wichtiger als die Auswahl eines Trackers, die sich ausschließlich auf die angegebene Akkukapazität stützt.
Testen Sie vor dem großflächigen Einsatz
Bei Ortungsprojekten mit langer Batterielebensdauer sind Testläufe besonders wichtig.
Der Kunde sollte das Gerät in der tatsächlichen Installationsumgebung testen und Folgendes messen:
- Netzwerkverbindungszeit
- Zeit bis zur Positionserfassung
- Erfolgreiche Datenübermittlung
- Batterieverbrauch
- Verhalten bei der Positionsbestimmung in Innenräumen
- GNSS Leistung
- Ruhestrom
- Wiederherstellung nach schwachen Netzwerkbedingungen
Erst nach Tests unter realen Bedingungen sollte eine Schätzung der langfristigen Akkulaufzeit für die Planung eines groß angelegten Einsatzes herangezogen werden.
OEM Entwicklung eines Tracker mit langer Standby-GPS
Manche Projekte erfordern eine andere Batteriegröße, ein anderes Gehäuse, eine andere Berichtsstrategie oder eine andere Kommunikationslogik.
JHGP Wir können maßgeschneiderte Projekte für „GPS“-Tracker bewerten, die Folgendes umfassen:
- Batteriekonfiguration
- Firmware
- Ruhezustandsstrategie
- Priorität der Positionsbestimmung
- Meldungsintervalle
- Mobilfunkkonfiguration
- Serverkommunikation
- Gerätegehäuse
- OEM Branding
Erfahren Sie mehr über unsere Dienste „GPS“, „Tracker“OEM und „ODM“.
Kunden mit einer eigenen Asset-Management-Plattform können kompatible Geräte mithilfe unterstützter Integrationsmethoden auch an ihr eigenes Backend anbinden. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Seite „MQTT-GPS-Tracker & API-Integration“.
GPS-Hardware mit langer Akkulaufzeit von JHGP
JHGP entwickelt batteriebetriebene „GPS“-Ortungsgeräte für verschiedene Anwendungen zur Bestandsüberwachung.
Als Hersteller von „GPS“-Trackern in China ist es unser Ziel, nicht einfach nur den größtmöglichen Akku anzubieten.
Die richtige Lösung erfordert ein ausgewogenes Verhältnis zwischen:
Gerätegröße + Akkukapazität + Ortungsmethode + Meldefrequenz + Mobilfunkbedingungen + erforderliche Ortungsgenauigkeit
Wenn Sie einen „GPS“-Tracker mit langer Standby-Zeit für Geräte, Elektronik, Mietobjekte oder die Wiederbeschaffung gestohlener Gegenstände in Betracht ziehen, teilen Sie uns bitte Ihr Zielland, Ihre Anforderungen an die Berichterstattung, die erwartete Akkulaufzeit, die Installationsumgebung und die Stückzahl mit.
Wir können Ihnen dann einen geeigneten Standard-Tracker empfehlen oder prüfen, ob eine maßgeschneiderte Konfiguration erforderlich ist.
Bereit für intelligentere Ortung?
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